Wir haben günstige Wandfarbe getestet. Nicht einmal, mehrmals. Ergebnis: mehr Arbeit, mehr Zeit, schwächere Wand am Ende. Deshalb verwenden wir sie nicht.
Kurz gesagt: Günstige Farbe deckt schlecht. Drei bis vier Anstriche statt ein bis zwei. Trotz mehr Arbeitszeit war das Ergebnis schwächer als mit Markenfarbe.
Was beim Test passiert ist
Ein Anstrich, Farbe schimmert durch. Zweiter Anstrich, immer noch Schatten sichtbar an den Rändern. Dritter Anstrich, teils vierter — erst dann einigermaßen gleichmäßig.
Bei Markenfarbe reichen ein bis zwei Anstriche für ein volles, deckendes Ergebnis.
Warum günstige Farbe mehr Anstriche braucht
Der Unterschied liegt im Pigmentanteil. Günstige Farbe enthält weniger Deckpigment und mehr Füllstoff. Der Untergrund schimmert durch, besonders bei Farbwechsel von dunkel zu hell oder an Stellen mit unterschiedlichem Licht.
Sichtbar wird das oft erst nach dem Trocknen, nicht direkt beim Streichen. Bei Streiflicht — seitlich einfallende Sonne oder eine Deckenleuchte im flachen Winkel — zeigen sich Schatten und ungleichmäßige Stellen, die bei direktem Licht kaum auffallen. Wer nur bei Deckenlicht kontrolliert, übersieht das leicht — und sieht es dann erst bei Sonneneinstrahlung am nächsten Tag.
| Günstige Farbe | Markenfarbe (Brillux/Caparol) | |
|---|---|---|
| Anstriche für deckendes Ergebnis | 3–4 | 1–2 |
| Arbeitszeit | Deutlich mehr | Weniger |
| Ergebnis | Oft ungleichmäßig | Gleichmäßig deckend |
Warum das am Ende teurer wird, nicht billiger
Der Liter günstige Farbe kostet weniger. Aber zwei bis drei zusätzliche Anstriche kosten Arbeitszeit — und Arbeitszeit ist bei uns der größere Kostenfaktor als das Material.
Unterm Strich: Mehr Aufwand, höhere Gesamtkosten, und trotzdem ein schwächeres Ergebnis als mit der teureren Farbe direkt.
Wann günstige Farbe trotzdem infrage kommt
Nicht überall macht der Unterschied etwas aus. In einem Keller, einer Garage oder auf Flächen, die selten direktes Licht abbekommen, fällt schwächeres Deckvermögen kaum auf. Dort sprechen wir das offen an, wenn ein Kunde bewusst sparen will.
Bei Wohnräumen, Fluren und allem mit Fensterlicht oder Deckenspots raten wir davon ab — genau dort fällt eine ungleichmäßige Fläche am meisten auf.
Markenfarbe im Festpreis enthalten
Brillux oder Caparol, je nach Untergrund. Kein Materialaufpreis, kein Sparen an der falschen Stelle.
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Häufige Fragen zu günstiger Wandfarbe
Warum verwendet Andymen keine günstige Wandfarbe?
Wir haben es getestet. Günstige Farbe deckt schlechter, deshalb braucht es drei bis vier Anstriche statt ein bis zwei. Mehr Arbeitszeit, und das Ergebnis war trotzdem schwächer als mit Markenfarbe.
Wie viele Anstriche braucht günstige Wandfarbe im Vergleich zu Markenfarbe?
Bei günstiger Farbe rechnen wir mit drei bis vier Anstrichen für ein gleichmäßiges Ergebnis. Markenfarbe wie Brillux oder Caparol deckt meist schon nach ein bis zwei Anstrichen vollständig.
Ist günstige Wandfarbe am Ende wirklich billiger?
Nein. Der Liter kostet weniger, aber die zusätzliche Arbeitszeit für zwei bis drei weitere Anstriche kostet mehr, als die Materialersparnis einbringt. Und das Ergebnis fällt trotzdem schwächer aus.
Was ist der Unterschied zwischen günstiger Farbe und Markenfarbe?
Der Pigmentanteil. Günstige Farbe enthält weniger Deckpigment und mehr Füllstoff, deshalb schimmert der Untergrund durch. Markenfarbe hat höheres Deckvermögen und braucht dadurch weniger Anstriche.
Welche Farbe verwendet Andymen?
Je nach Untergrund und Auftrag Brillux oder Caparol. Beide Marken sind im Angebot enthalten, es gibt keinen Materialaufpreis für eine günstigere Alternative.
Gibt es Fälle, in denen günstige Wandfarbe okay ist?
Ja, auf Flächen ohne direktes Licht — etwa im Keller oder in der Garage — fällt schwächeres Deckvermögen kaum auf. In Wohnräumen mit Fenster- oder Deckenlicht raten wir davon ab.
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